Schon zu Beginn des Wonnemonats zeigen sich die ersten Maiglöckchen und verzaubern die Buchenwälder der Schwäbischen Alb mit ihrem betörenden Duft.

Hildegard von Bingen beschrieb das Maiglöckchen erstmals und empfahl es gegen Hauterkrankungen und Epilepsie. Daher habe ich mich näher mit den Inhaltsstoffen und deren Extraktion befasst.

Leider gibt die Pflanze kein ätherisches Öl ab und alle meine Versuche das Aroma natürlich einzufangen schlugen fehl. Jedoch gibt es hier ein Duftöl, das dem Original sehr nahe kommt.

Tatsächlich bin ich skeptisch, ob das sehr giftige Maiglöckchen tatsächlich gut für unsere Haut ist. Eigentlich liebe ich natürliche Düfte aus Pflanzenauszügen, doch in diesem Fall erlaube mir einen feinen Balsam mit Duftöl herzustellen.

Für den Maiglöckchen-Balsam werden folgende Zutaten benötigt:
Zubereitung 

Die Sheabutter im Jojobaöl sanft schmelzen. 

Nun das Duftöl eintropfen und so lange rühren bis der Balsam abgekühlt und stabil ist.

Anwendung und Haltbarkeit

Den Balsam sanft in die Haut einmassieren.

Der Balsam ist so lange haltbar wie die verwendeten Zutaten.   

Ich habe im Internet einige Angebote gefunden, die ätherisches Maiglöckchenöl anpreisen. Doch schon die absurd niedrigen Preise deuten auf ein synthetisches Duftöl hin. Seriöse Anbieter verkaufen Maiglöckchen Absolue, das durch hexanfreie Lösungsmittelextraktion aus den Blüten gewonnen wird. Dieser aufwändige Prozess spiegelt sich dann auch im Preis wieder, der durchaus gerechtfertigt ist.