Wässrige Auszüge aus Kräutern und Blüten gehören zur natürlichen Hautpflege. Diese Wirkstoffwasser sind einfach herzustellen, denn man benötigt lediglich frische oder getrocknete Kräuter und eine ungebrauchte Espressokanne. Das Ergebnis ist zwar kein echtes Hydrolat, jedoch erhält man ein kräftiges Pflanzenwirkstoffwasser.

Diese Schönheitselixiere sind die Basis für viele kosmetische Produkte wie Gesichtswasser, Deodorants, Cremes oder Reinigungsprodukte.

Pflanzenwirkstoffwasser müssen frisch verwendet werden, da sich bei längerer Lagerung Keime bilden. Doch sie können auch für den späteren Gebrauch eingefroren werden! Selbstverständlich muss auf Sauberkeit geachtet werden, um unnötige Keimbildung zu verhindern.

Diese Zutaten werden für die Herstellung eines Wirkstoffwassers benötigt:
  • frische oder getrocknete Kräuter
  • eine ungebrauchte Espressokanne
So wird ein Wirkstoffwasser hergestellt:

In den unteren Teil der Kanne wird destilliertes Wasser eingefüllt.

Statt des Kaffees werden die Kräuter in das Sieb gedrückt.

Dann wird die Kanne zugeschraubt und das Ganze auf dem Herd erhitzt. Der aufsteigende Dampf entzieht den Kräutern die wasserlöslichen Wirkstoffe und ätherischen Öle. Diese gelangen mit dem Kondenswasser in den oberen Teil der Kanne und sammeln sich dort.

Das so gewonnene Wirkstoffwasser kann nun noch zwei- bis dreimal erneut in den unteren Teil der Kanne gefüllt werden. Das Sieb wird mit neuen Kräutern gefüllt und so wird das Wasser noch wirkstoffreicher.

Das Pflanzenwirkstoffwasser sollte vor dem Abfüllen in eine Flasche noch gefiltert werden, um die Schwebestoffe zu entfernen.