Im antiken Kochbuch von Frieda Ihlefeld mit dem Untertitel: „Eine Sammlung erprobter Kochrezepte für gute und zugleich sparsame Küche mit besonderer Berücksichtigung der Resteverwertung“, fand ich dieses tolle Rezept.
Brotsuppe ist schon lange kein „Arme Leute-Essen“ mehr, sondern eine schmackhafte und gesunde Mahlzeit, bei der übrig gebliebenes Brot lecker verwertet wird.
Für dieses Rezept werden folgende Zutaten benötigt:
- 500 g Brotreste
- 40 g Butter
- 1 Zwiebel
- 200 g Lauch
- 2 Karotten
- 1 Knoblauchzehen
- 1 Teelöffel Salz
- 3 Esslöffel Öl zum Anbraten
- 1 Esslöffel Kräuter z. B. Petersilie, Liebstöckel, Dost, Quendel
- 1/2 TL Kümmel
- 1 l Gemüsebrühe
- 1 Esslöffel Schnittlauch
- frisch gemahlener Pfeffer
So wird die Brotsuppe zubereitet:
Das Brot in Würfel schneiden und in der Pfanne mit Butter knusprig anrösten. Dann die Brotwürfel aus der Pfanne nehmen und warm stellen.
Nun die Zwiebeln würfeln, den Lauch in Ringe schneiden und die Karotten schälen und in kleine Stifte schneiden. Danach wird der Knoblauch mit dem Salz vermischt. Öl in die gleiche Pfanne geben und zuerst die Zwiebeln kurz anschwitzen, danach den Lauch und die Karotten in die Pfanne geben und anbraten. Die gehackten Kräuter zusammen mit der Knoblauch-Salz-Mischung, Kümmel und Pfeffer in die Pfanne geben, mit der Brühe aufgießen und ca. 10 Minuten köcheln lassen. Das geröstete Brot zur Suppe dazugeben.
Die Suppe mit etwas Schnittlauch garnieren und heiß servieren.

Inés Hermann, 1961 auf der Schwäbischen Alb geboren und der Heimat treu geblieben, Ehefrau, Mutter von 5 Söhnen, Großmutter von 4 Enkelkindern, Modeverweigerin,