Im Frühling setzt der Löwenzahn leuchtend gelbe Farbtupfer auf die sattgrünen Wiesen. Die ausdauernde Pflanze fühlt sich selbst an eher unwirtlichen Standorten sehr wohl. Auch wenn der Löwenzahn oft als lästiges Unkraut gesehen wird, so ist er doch eine vielseitige Heilpflanze, wertvolle Bienenweide und eine Bereicherung für die Kräuterküche. Die honigsüßen Blüten verarbeite ich zu Sirup und Gelee.

Die kräftigen Pfahlwurzeln enthalten vor allem im Herbst zahlreiche Bitterstoffe und eine hohe Menge Inulin, was der Darmgesundheit zu Gute kommt. In Notzeiten wurden die Wurzeln wie Gemüse verarbeitet und verzehrt. Aus den getrockneten und gerösteten Wurzeln wird der Zichorienkaffee hergestellt.

Die jungen, zarten Blätter bereichern Kräutersalz, Salate, Suppen und Wildkräuter-Butter.

Die frischen Blütenknospen verarbeite ich zu „falschen Kapern„.

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In dieser Salbe entfaltet der Löwenzahn seine hautpflegende Wirkung.

In jedem Frühjahr siede ich eine Löwenzahn-Seife.

Selbst zum Färben von Textilien verwende ich den Löwenzahn.