Die gelben, orangen und roten Blüten der Kapuzinerkresse leuchten herrlich in der Sommersonne. Doch nicht nur die äußere Erscheinung der Pflanze ist beeindruckend, sondern auch ihre Inhaltsstoffe haben einiges zu bieten. Als pikantes Würzkraut verfeinert die Kapuzinerkresse Salate, Kräuterbutter, Pesto und Dips.

In der Naturkosmetik unterstützt die antibiotische Wirkung der Kapuzinerkresse mit ihren desinfizierenden und entzündungshemmenden Substanzen die Pflege unreiner Haut. Sie löst Verhärtungen, reinigt verstopfte Poren und wirkt regulierend auf eine Überproduktion der Talgdrüsen.

Für den Ölauszug habe ich das heimische Leinöl gewählt, denn es ist reich an Linolensäure und ungesättigten Fettsäuren. Pflegeprodukte mit Leinöl wirken feuchtigkeitsspendend und entzündungshemmend.

Für diesen Balsam werden folgende Zutaten benötigt:

  • 20 g Kapuzinerkresse-Ölauszug auf Leinölbasis
  • 10 g Kokosnussöl

Zubereitung

Nach dieser Anleitung einen Ölauszug aus frischen Kapuzinerkresseblättern – und blüten und Leinöl herstellen.

Alle Arbeitsgeräte gut reinigen, damit die Haltbarkeit des fertigen Produktes nicht beeinträchtigt wird.

Den Ölauszug sanft erwärmen und das Kokosnussöl darin schmelzen.

Rühren bis der Balsam abgekühlt und stabil ist.

Anwendung

Dieser antibakterielle Balsam wirkt stark durchblutungsfördernd und sollte daher nur dünn auf betroffenen Hautstellen aufgetragen werden.

Der Balsam ist so lange haltbar wie die verwendeten Zutaten.   

One thought on “Entzündungshemmender Balsam mit Kapuzinerkresse”

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