Ich liebe alte Spitzendeckchen und sammle auf Flohmärkten und Sozialkaufhäuser alle ein, die ich finden kann. Die einst von fleißigen Hände mit viel Geschick gehäkelten Kunstwerke sind für mich die Grundlage vieler Handarbeitsprojekte. Die kleinen Deckchen aus hochwertigen Baumwoll- oder Seidengarnen sind besonders zart gearbeitet. Aus ihnen kann ich im Handumdrehen luftige Seifensäckchen häkeln. Sie dienen dann nicht nur als attraktive Geschenkverpackung, sondern sind auch praktisch im Gebrauch. Hier findet ihr weitere Informationen zur Anwendung und den Vorzügen von Seifensäckchen.

Die Filethäkelei aus festen Maschen und Stäbchen ist sehr gut für AnfängerInnen geeignet.

Dieses Material wird benötigt:
  • 1 kleines Häkeldeckchen
  • 20 g Baumwollgarn Stärke 2 bis 3
  • Eine entsprechende Häkelnadel
So wird das Seifensäckchen gehäkelt:

Zuerst rundum am Rand des Häkeldeckchens in die bereits bestehenden Maschen eine Reihe feste Maschen häkeln.

Am Ende der Runde 4 Luftmaschen häkeln. Eine Masche auslassen und dann ein Stäbchen häkeln. Eine Luftmasche häkeln und wieder ein Stäbchen. Das Muster bis zum Ende der Reihe wiederholen.

In der nächsten Reihe wird das erste Stäbchen durch 3 Luftmaschen ersetzt. Danach über jede feste Masche eine feste Masche und über jedem Stäbchen ein Stäbchen häkeln.

Das Muster wird für ungefähr 6 bis 8 Runden wiederholt. Die Größe des Seifensäckchens könnt ihr selbst festlegen.

Abgeschlossen habe ich die Häkelarbeit mit einer Bogenkante.

Dafür wird mit einer festen Masche begonnen.

Eine Masche frei lassen und dann in die nächste Masche 3 halbe Stäbchen häkeln.

Wieder eine Masche frei lassen und dann in die nächste Masche eine feste Masche häkeln.

Das Muster bis zum Ende wiederholen.

Schließlich habe ich noch eine Kordel gehäkelt und diese mit einer Sicherheitsnadel durchgezogen. Ihr könnte aber auch eine gedrehte Kordel oder ein sonstiges Bändchen verwenden.

An diesem Bändchen befestige ich gerne noch ein Etikett, das die Inhaltsstoffe der Seife ausweist.