Der zart duftende Frühlingsbote hatte binnen weniger Tage violette Blütenteppiche in den Garten gezaubert. Mit wenig Aufwand kann ich mein Glas mit den anmutigen Blüten füllen. Diese werde ich zu einem köstlichen Veilchenzucker verarbeiten, mit dem ich allerlei Süßspeisen aromatisieren werde.

Ebenso lecker und dekorativ sind Veilchensirup und veganer Veilchenhonig.

In einem alten Kräuterbuch habe ich den Hinweis gefunden, dass die Veilchenblüten ein leichtes Sedativum enthalten, das gegen Schlafstörungen, Ängste, Kopfschmerzen und Unwohlsein hilft. Daher trockne ich noch einige der duftenden Blüten, um sie dem Dinkelspelz für die Kissenfüllungen beizumischen. Die Nähanleitung findet ihr hier.

Schon Hildegard von Bingen erkannte, dass das Veilchen hilfreich bei vielerlei Hautkrankheiten hilfreich ist. So mildern die Wirkstoffe der zarten Frühlingsblume zum Beispiel Ekzeme, Schuppenflechten, Milchschorf, Windeldermatitis und Herpes. Das ist wirklich ein beachtliches Spektrum, welches die Heilpflanze zu bieten hat. Diese Vorzüge finden sich in diesem Veilchenbalsam.